Am 23.April war es wieder soweit: Der von der UNESCO vor 15 Jahren ausgerufene „Welttag des Buches“ wurde rund um den Globus gefeiert. Der Todestag von Shakespeare und Cervantes wurde gewählt, um auf die Bedeutung des Buches und des Lesens auch im Zeitalter der mulitimedialen Informationsgesellschaft hinzuweisen. Die Idee dieses weltweiten Feiertags geht aber auch auf einen alten katalanischen Brauch zurück. Am Namenstag des Volksheiligen St.Georg (St.Jordi) findet seit den Zwanziger Jahren ein großes Volksfest statt, an dem auf den Straßen zahlreiche Stände aufgebaut und Millionen von Büchern und Rosen verkauft und dann verschenkt werden. Seit 1996 hat sich dieses Lesefest auch in Deutschland etabliert. Eine Vielzahl von Buchhandlungen, Verlagen, Schulen und Bibliotheken beteiligen sich jedes Jahr und organisieren zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen und andere Aktionen rund um das Thema Buch. (mehr…)