In der Diskussion stand das Dresdner Elbtal wegen des Baus der vierspurigen Waldschlösschen-Brücke ja schon lange. Seit 25. Juni ist es nun offiziell: Die UNESCO hat das Elbtal von der Liste des Welterbes gestrichen. Die geplante Elbüberquerung wird als gravierender Eingriff bewertet, die den außergewöhnlichen universellen Wert des Welterbes gefährde. Trotz Mahnungen des Welterbekomitees wurde 2007 mit dem Bau begonnen. Wirklich Überraschend kam die Meldung deswegen nicht…
Dresden ist damit erst die zweite Stätte, die von der Welterbeliste gestrichen wurde. Vor zwei Jahren wurde dem Wildschutzgebiet der arabischen Oryx-Antilope der Titel ab erkannt, da der Oman die Fläche um ca. 90 Prozent reduziert hatte, um ungehindert Öl fördern zu können.
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Die ersten warmen Sonnentage im Jahr locken nach draußen. Wer eine Schifffahrt an Rhein und Mosel unternimmt, sieht schon von weitem die steinernen Zeugen vergangener Jahrhunderte an Weinberghängen und Ufern. Rheinland-Pfalz besitzt eine beeindruckende Vielzahl an Burgen und Schlösser wie kaum eine andere Gegend Deutschlands. Ob die 800 Jahre alte Stammburg und das Schloss Sayn der Fürsten Sayn-Wittgenstein, Burg Eltz oder die von der UNESCO in die Liste der Welterbestätte aufgenommene Marksburg, viele der wildromantisch gelegenen Bauten stehen dort wie einst – unverfälscht und unzerstört – über Generationen.
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Einen schönen Überblick über alle von der UNESCO unter Schutz gestellten Dokumente gibt der Band „Das Erbe der Welt – Das Gedächtnis der Menschheit“. Damit wird versucht, die Frage „An was wird sich die Menschheit morgen erinnern?“ in Teilen zu beantworten.
Seit 1992 geht das UNESCO-Programm „Memory of the World“ Fragen des Dokumentenerbes nach. Parallel zur Liste des Welterbes entwickelt die UNESCO ein weltweites Register mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: wertvolle Bücher, kostbare Handschriften, Partituren sowie Bild-, Ton- und Filmdokumente. Das Ziel der Mission ist klar: Bedeutende Dokumente für kommende Generationen zu bewahren. (mehr…)