Egal ob Tafelritter, Nibelungen, Templer oder Sagengestalten der griechischen Mythologie, Wolfgang Hohlbein lässt sich gerne von historischen Figuren inspirieren. Dass sich ein Mensch mit seiner Fantasie bei der Bearbeitung allerdings nicht immer streng an die ursprünglichen Sagenstoffe hält, versteht sich von selbst. Oft erzählt er die Geschichten aus einer völlig neuen Perspektive, die dem Leser einen ganz anderen Blick auf das Geschehen ermöglicht. Natürlich ist das Ganze auch nicht frei von Fantasy-Elementen. Unterstützt wird er dabei von Co-Autoren wie seiner Frau Heike oder seiner Tochter Rebecca.
Zusammen mit dem Journalisten und Drehbuchautor Torsten Dewi wagte er sich auch an die Neufassung der Nibelungen-Saga, die nach einem TV-Mehrteiler von 2004 entstand und in der Edition enthalten ist. Am Anfang der Edition „Hohlbeins historische Welten“ steht allerdings die Sage um König Artus und sein legendäres Schloss Camelot. Wolfgang und Heike Hohlbein erzählen in der Trilogie „Die Legende von Camelot“ die bekannte Saga aus der Sicht des Küchenjungen Dulac.
Dieser findet eines Tages in einem See eine Zauberrüstung, die ihn in den „Silbernen Ritter Lancelot“ verwandelt. Seite an Seite ziehen Artus und er gegen den finsteren Mordred in den Krieg. Morgaine, Mordreds Mutter, rächt sich und entführt Artus’ junge Braut Gwinneth. Lancelot macht sich auf, um Gwinneth, die er heimlich liebt, zu retten.
Während ganz Britannien in einem Strudel von Gewalt zu versinken droht, sind die beiden Liebenden Lancelot und Gwinneth auf der Flucht. Und dann findet Lancelot endlich heraus, was Artus, Gwinneth, Mordred und ihn auf Gedeih und Verderb verbindet.
Für die hochwertige Covergestaltung zeichnen die Fantasy-Künstler des Münchner Ateliers „Die Artillerie“ verantwortlich. Das Gestaltungskonzept stammt von Markus Friemann, die Illustrationen von Benjamin von Eckartsberg.
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