Einen schönen Überblick über alle von der UNESCO unter Schutz gestellten Dokumente gibt der Band „Das Erbe der Welt – Das Gedächtnis der Menschheit“. Damit wird versucht, die Frage „An was wird sich die Menschheit morgen erinnern?“ in Teilen zu beantworten.
Seit 1992 geht das UNESCO-Programm „Memory of the World“ Fragen des Dokumentenerbes nach. Parallel zur Liste des Welterbes entwickelt die UNESCO ein weltweites Register mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: wertvolle Bücher, kostbare Handschriften, Partituren sowie Bild-, Ton- und Filmdokumente. Das Ziel der Mission ist klar: Bedeutende Dokumente für kommende Generationen zu bewahren.
Aber was heißt bedeutend? Die Dokumente sind stille Zeugen von zentralen politischen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen historischen Ereignissen. Höhepunkte und Wendepunkte in der Geschichte der Menschheit lassen sich darin finden.
Insgesamt umfasst das Register derzeit 158 Dokumente. Darunter sind die Gutenbergbibel, der Stummfilm „Metropolis“ von Fritz Lang ebenso wie das Logbuch von James Cooks erster Weltreise oder die Radioübertragungen des philippinischen Volksaufstandes von 1986 vertreten.
Der Band „Das Gedächtnis der Menschheit“ aus der Edition „Das Erbe der Welt“ stellt vollständig alle Dokumente in Wort und Bild dar. Geordnet nach Ländern, informieren die Texte und Fotos über die historischen Hintergründe, die Entstehungsgeschichte und liefern Kurzbiografien und Essays zu den Verfassern.
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